Mobile Impfteams hören zum Jahreswechsel auf

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Die niedergelassene Ärzteschaft übernimmt

rr | Ende des Jahres endet im Landkreis Ammerland wie auch in ganz Niedersachsen der Einsatz der mobilen Impfteams. Die Finanzierung durch den Bund wurde bereits Ende November eingestellt. Das Land Niedersachsen übernimmt jedoch die Kosten für den Monat Dezember.

„Damit liegt die Verantwortung für das weitere Impfgeschehen im Landkreis Ammerland ab dem 1. Januar 2023 wieder vollständig bei der niedergelassenen Ärzteschaft“, informiert Impfteam-Leiter Dr. Konstantin Kallusky.

Die mobilen Impfteams hatten den Auftrag, die niedergelassenen Ärzte in der Hochphase des Impfgeschehens zu entlasten und dabei ein leicht zugängliches Impfangebot sicherzustellen. „Auch durch die Unterstützung vieler ortsansässiger Ärzte als Impfärzte konnten wir durchgängig ein flächendeckendes Angebot im Landkreis gewährleisten“, so Dr. Kallusky. Die Impfnachfrage war in den vergangenen Monaten stark rückläufig. Die Einführung der angepassten Impfstoffe von Biontech und Moderna habe zunächst die Impfzahlen nochmals ansteigen lassen. Jedoch ebbte diese Welle bald ab und pendelte sich auf einem jetzt niedrigen Niveau ein.

„Die wichtigste Phase für das Impfgeschehen im Landkreis war Ende 2021 und Anfang 2022, als die mobilen Impfteams maßgeblich zur Immunisierung der Bevölkerung, insbesondere in den Pflegeeinrichtungen beigetragen haben. Allein in der ersten Kalenderwoche 2022 wurden 1678 Impfungen durchgeführt“, berichtet Teamleiter Matthias Henning.

Bis zum 23. Dezember werden noch Impfungen und Impfberatung angeboten. Eine Übersicht der Impftermine im Landkreis Ammerland findet sich unter impftermine.ammerland.de. „Bei Tee und Gebäck laden wir Sie ein letztes Mal zur Auffrischung Ihres Impfstatus oder zu einer Impfberatung im Impfmobil ein“, so Henning.

 

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