Geld, um Gelände einzufrieden

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LzO spendet 6200 Euro für die Wildtierauffangstation
Von Britta Lübbers

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 6200 Euro nahmen gestern Stationsleiter Klaus Meyer und der Vorsitzende des Vereins, Albrecht Finger, vom Leiter der LzO-Filiale Rastede, Torsten Apel, entgegen. Er überreichte den Scheck auf dem Gelände der flächengrößten Auffangstation Weser-Ems an der Parkstraße in Hankhausen. Jährlich werden hier rund 1800 Tiere aufgenommen und gepflegt. Für ihre Arbeit ist die Einrichtung immer wieder auf Spenden angewiesen. „Mit dem Geld können wir nun einen Bereich unserer Station einzäunen“, erklärte Klaus Meyer. Immer wieder kämen Menschen auf das bisher nur teilweise eingefriedete Privatgelände, sonnten sich im Sommer unter Bäumen oder spazierten wie in einem Park herum. Die genaue Abgrenzung der großflächigen Anlage sei nicht überall erkennbar, weiß Meyer. Das soll sich mit der neuen Umzäunung künftig ändern, die auch einen zusätzlichen Schutz für die Tiere darstellen wird.

„Ich freue mich, dass wir mit unserem Beitrag den Wildtierschutz in unserer Region unterstützen können“, sagte Torsten Apel bei der Besichtigung der Anlage. „Es ist spannend zu erfahren, dass hier jährlich so viele Tiere aufgenommen und gepflegt werden. Und das alles mit dem Ziel, die Tiere auf eine Auswilderung vorzubereiten.“ So schenke man nicht nur den heimischen Vogel- und Säugetierarten, sondern auch Exoten wie Schlangen, Echsen und Papageien die Chance auf ein zweites Leben.

Die Zuwendung stammt aus den Überschüssen der LzO-Lotterie „Sparen+Gewinnen“. Die Reinerträge von jährlich über 450.000 Euro fließen gezielt in die Region zurück, aus der sie stammen.

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