Das richtige Zeichen?

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In der Gesellschafterversammlung gab es Bedenken, was die Ausrichtung des Winterkonzerts und des Weihnachtsdorfs in Rastede betrifft

Von Britta Lübbers

Lesungen, Konzerte, „Sommer, Sonne & Palaisgarten“, Herbstmarkt, „Rastede im Lichterglanz“ und eine Neubürger-Rallye: Trotz einer personell überschaubaren Situation und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sei es der Residenzort Rastede GmbH gelungen, erfolgreiche und gut nachgefragte Veranstaltungen anzubieten. Dieses Fazit zog  Bürgermeister Lars Krause, als er am Dienstag der Gesellschafterversammlung in der Grundschule Kleibrok den Jahresbericht vorlegte. „Hinter jedem Format steckt eine intensive Arbeit. Ich bedanke mich für die hervorragende Organisation“, so Krause.

Im Kalender für dieses Jahr steht nun noch das Rasteder Weihnachtsdorf auf dem Kögel-Willms-Platz, das an zwei Wochenenden, 3. bis 5. Dezember, und 10. bis 12. Dezember, seine Türen öffnen wird. Stattfinden soll auch das Konzert „Musik in d‘ Lüchterkark“ am 4. Dezember in der Neuen Aula.

„Es ist beachtlich, was hier auf die Beine gestellt wurde“, lobte Rüdiger Kramer (SPD) das Veranstaltungsjahr. Die Corona-Sicherheitsauflagen seien sehr gut umgesetzt worden.

„Es ist bemerkenswert, was in Rastede stattfinden konnte“, meinte ebenfalls Evelyn Fisbeck (FDP).

Von einer „tollen Leistung des Teams der Residenzort Rastede GmbH“ sprach Susanne Lamers (CDU). Zugleich äußerte sie Bedenken, was die Ausrichtung des Weihnachtsmarkts und des Winterkonzerts betrifft. „Ich möchte nichts kaputt reden, aber doch in den Raum stellen, ob solche Veranstaltungen in Anbetracht steigender Infektionszahlen das richtige Zeichen sind.“

„Wir haben jede Veranstaltung ausführlich diskutiert“, entgegnete Lars Krause. „Und wir versuchen im Rahmen des Zulässigen so viel Sicherheit wie möglich zu geben.“

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