Beratung über zusätzliche Impfteams

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Der Landkreis prüft, ob zwei weitere Teams im Ammerland aufgestellt werden

Von Britta Lübbers

Weil das Infektionsgeschehen im Sommer rapide an Dynamik verlor, wurde auch das Impfzentrum in Rostrup geschlossen. Mit den stetig steigenden Infektionszahlen der vergangenen Wochen wird nun bundesweit von Virologen, aber auch von Teilen der Politik gefordert, Erst- und Booster-Impfungen nicht allein den Hausärzten zu überlassen.

Im Landkreis Ammerland sind zurzeit mobile Impfteams in den Schulen im Einsatz. „Dort werden Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt“, sagt Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamts. „Gegenwärtig gibt es von der Ständigen Impfkommission STIKO noch keine Empfehlung, für Auffrischungsimpfungen für Lehrerinnen und Lehrer oder Personen unter 70 Jahren“, so Vogelsang weiter. Daher werde hier noch nicht geboostert (aufgefrischt). Es sei aber davon auszugehen, dass die STIKO in Kürze eine Empfehlung ausspricht.

Nach dem aktualisierten Erlass des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums ist vorgesehen, Impfaktionen künftig nicht nur in Alten- und Pflegeheimen sowie in Schulen, sondern auch an „zentralen hochfrequentierten Orten“ durchzuführen, z.B. auf Marktplätzen, in Gesundheitsämtern und anderen kommunalen Einrichtungen. „Auffrischungsimpfungen werden ebenfalls vorgenommen“, teilt Elmar Vogelsang mit. „Jedoch nur die, die bereits von der STIKO empfohlen wurden.“ Der Landkreis prüfe gegenwärtig, ob zu den bisherigen Impfteams zwei weitere Teams aufgestellt werden sollen.

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