„Der Krebs weiß nichts vom Lockdown“

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Ab dem 6. April bis etwa Mitte Mai steht die mobile Screening-Praxis „Mammobil“ auf dem Kögel-Willms-Platz in Rastede

Von Anke Kapels

In der Region Rastede werden alle zwei Jahre etwa 2880 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren – in dieser Altersgruppe tritt Brustkrebs am häufigsten auf – zum Mammographie-Screening eingeladen. Wer keine Einladung bekommen hat, kann sich unter der zentralen Telefonnummer 0421 / 36116800 melden, um sich im sogenannten Mammobil untersuchen zu lassen. Auch eine Terminänderung ist unter dieser zentralen Rufnummer möglich. Online können Termine auf der Seite www.niedersachsen.mammotermin.de vereinbart werden.

Wegen Bauarbeiten am Platz vor der Neuen Aula steht die mit hochmoderner Technik ausgestattete mobile Screening-Praxis in diesem Jahr auf dem Kögel-Willms-Platz.

„Es geht auch in dieser Phase der Pandemie mit den Untersuchungen weiter, denn das Mammographie-Screening ist derzeit die beste Methode, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen“, sagt Dr. med. Mary Andresen-Khanlian, eine der programmverantwortlichen Ärzte für die Region Niedersachsen-Nordwest. Die reine Untersuchung dauert drei bis vier Minuten. Insgesamt sollten Frauen, die zu einem Termin kommen, etwa 30 Minuten einplanen.

„Auch wenn Sie Bedenken wegen einer Untersuchung während der Corona-Pandemie haben, sollten Sie den Vorsorgetermin wahrnehmen“, betont Birgitt Kampen-Neumann, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim Mammographie-Screening Niedersachsen Nordwest. Um so wenig wie möglich Kontakt zu weiteren Personen zu haben, wurde das Einladungswesen umstrukturiert, die ohnehin schon strengen Hygieneregeln wurden noch einmal überarbeitet. Birgitt Kampen-Neumann ruft auch dazu auf, alle weiteren Krebsvorsorgetermine einzuhalten. „Der Krebs kennt kein Corona und keinen Lockdown“, bringt es die medizinisch-technische Radiologieassistentin auf den Punkt.

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