„Von allen favorisierte Lösung“

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Ab dem 1. Oktober sind Dr. Claudia Thoben und Britta Lottmann bei der Residenzort Rastede GmbH angestellt

Von Britta Lübbers

Die Arbeitsverträge sind bereits unterzeichnet, wie die Gemeinde Rastede heute mitteilte. Ab dem 1. Oktober ist die RR GmbH neuer Arbeitgeber für Claudia Thoben und Britta Lottmann, die derzeit noch beim Kunst- und Kulturkreis Rastede (KKR) angestellt sind. Claudia Thoben ist die wissenschaftliche Leiterin des Palais Rastede, Britta Lottmann hier zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing.

Der Geschäftsführer der GmbH, Bürgermeister Lars Krause, zeigte sich erfreut darüber, auf zwei erfahrene und fachkundige Kräfte zurückgreifen zu können. „Frau Dr. Thoben und Frau Lottmann kommt während der Sanierung des Palais eine zentrale Rolle bei der Aufgabe zu, diesen Ort als kulturelles Zentrum der Gemeinde weiter auszubauen“, sagte Krause. Gemeindesprecher Ralf Kobbe bestätigte auf Nachfrage, dass zu den bisherigen Aufgaben der beiden Fachfrauen neue hinzukommen werden. Wie die kulturelle Arbeit während der Palais-Sanierung fortgeführt werden könne, sei aber noch offen. Dies gelte auch für andere, mögliche Personalentscheidungen – z.B. darüber, ob ein neuer Geschäftsführer eingestellt wird. Sicher sei aber, dass Claudia Thoben auch künftig „eine herausragende Rolle“ spielen werde.

Planungssicherheit

Noch im vergangenen Sommer hatte es eine heftige Kontroverse über die Zukunft des Kunst- und Kulturkreises Rastede gegeben. Die Verwaltung hatte den Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde und dem KKR gekündigt, viele Vereinsmitglieder fühlten sich düpiert. Nach schlichtenden Gesprächen konnte der Disput beigelegt werden. Im August wurde ein neuer Vertrag unterzeichnet, der jetzt am 30. September endet.

Hintergrund ist, dass im Zusammenhang mit der millionenschweren Palais-Sanierung auch das Kulturkonzept der Gemeinde neu entwickelt werden soll. Hier will die Gemeinde durch die Residenzort Rastede GmbH federführend agieren. Der KKR wird sich ausschließlich ehrenamtlich ausrichten. Eine enge Kooperation wird aber von allen Parteien angestrebt.

Mit der der Übernahme des hauptamtlichen KKR-Personals „ist nun die von allen favorisierte Lösung mit Blick auf die Veränderungen rund um das Palais unter Dach und Fach“, heißt es von Seiten der Gemeindeverwaltung. Auch der KKR ist zufrieden. „Wir freuen uns, dass die Residenzort Rastede GmbH auf die Erfahrung und Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen setzt“, sagte der Vorsitzende Dr. Bernd Meyer. Er bewertet die Personalübernahme als wichtigen Schritt, der den Beteiligten Planungssicherheit gibt.

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