Eine Kreuzung wird entschärft

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Am Mittwoch, 7. Juli, beginnt der Umbau der Kreuzung Borbecker Weg/Metjendorfer Straße zum Kreisverkehr. Die Metjendorfer Straße wird teils voll gesperrt.

Von Britta Lübbers

Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilt, wird die Metjendorfer Straße mit dem Baubeginn zunächst zwischen Borbecker Weg und Neusüdender Straße voll gesperrt. Im Baustellenbereich wird der Verkehr über nur eine Fahrspur geleitet. Für die Dauer der Bauzeit ist eine Ampel eingerichtet. Wann die zweite Bauphase startet, ist noch nicht genau festgelegt. In jedem Fall gilt, dass dann der nördliche Bereich der Metjendorfer Straße gesperrt wird. Die gesamte Bauzeit wird voraussichtlich bis Ende Oktober dauern.

Ab Mittwoch ist auch eine Umleitung eingerichtet. Autofahrer fahren über den Borbecker Weg, die Oldenburger Straße und die Neusüdender Straße, Radfahrer nutzen die anliegenden Gemeindestraßen. Der Anliegerverkehr soll eingeschränkt möglich sein.

Hintergrund des Kreuzungsumbaus ist ein Antrag des CDU-Kreistagsmitglieds Dieter Ahlers, den der Rasteder erstmals 2015 beim Landkreis gestellt hatte. Ahlers hatte darauf hingewiesen, dass der Borbecker Weg als Schnellstraße missbraucht wird. Doch der Landkreis beurteilte die Sachlage zu diesem Zeitpunkt noch anders. Nach einer Verkehrszählung im Kreuzungsbereich kam die Kreisverwaltung zu dem Schluss, dass dort angemessen gefahren wird. Die Analyse der Unfallzahlen (zwischen 2011 und 2015 hatten sich hier 14 Verkehrsunfälle ereignet) ergab aus Sicht der Behörde keinen Handlungsbedarf. Ungeachtet der Absage hatte Ahlers 2017 seinen Antrag erneuert und auf die schweren Unfälle mit Personenschaden hingewiesen, die sich zwischenzeitlich im Kreuzungsbereich ereignet hatten. Diesmal gab der Landkreis Ahlers Recht, 2018 entschied der Kreistag den Umbau der Kreuzung zum Kreisverkehr.

Die Baukosten werden auf rund 1,15 Millionen Euro beziffert, von denen das Land 60 Prozent übernimmt.

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