Engpässe bei der Nachverfolgung

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Aufgrund der hohen Anzahl an Neuinfektionen kann es zu Verzögerungen bei der Information von Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt kommen. Wer dort keinen Termin erhält, kann sich z.B. an den Hausarzt wenden.

rr | „Bei einem Infektionsgeschehen, an dem sehr viele Menschen beteiligt sind, können die Kontaktpersonen manchmal nicht mehr zeitnah persönlich von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kontaktiert werden. Sie werden auf Bitten des Gesundheitsamtes kurzfristig über die betroffenen Einrichtung wie Kindergarten, Arbeitgeber oder auch andere Infizierte selbst benachrichtigt, weil dort die Kontaktdaten vorhanden sind“, teilt Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamts des Landkreises Ammerland, mit.

Der Amtsarzt weist darauf hin, dass jede informierte Kontaktperson sich umgehend in Isolation begeben soll, und zwar unabhängig davon, ob sie bereits unmittelbar vom Gesundheitsamt kontaktiert wurde oder nicht.

„Bitte informieren Sie Ihren Arbeitgeber, dass er eine Verdienstausfallentschädigung beim Jobcenter beantragen kann, auch wenn für Ihren Fall bislang noch keine Quarantäneverfügung vorliegt. Diese erfolgt im Nachgang schriftlich“, rät Vogelsang. „Falls Ihnen kein Termin für einen Abstrich beim Gesundheitsamt angeboten werden kann, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, eine Schwerpunktpraxis oder ein Abstrichzentrum.“ Bei Auftreten typischer Krankheitssymptome von Covid-19 sollte die Hausarztpraxis sofort per Telefon kontaktiert werden, so Vogelsang weiter.

Um die Hotline des Landkreises zu entlasten, bittet er Kontaktpersonen von Corona-Infizierten darum, sich mit dem Gesundheitsamt auch per E-Mail unter gesundheitsamt@ammerland.de in Verbindung zu setzen sowie die Informationen auf der Website des Landkreises unter www.ammerland.de/InformationKontaktpersonen zu beachten.

Aktuelle Informationen, Hinweise und Maßnahmen werden auf der Website unter www.ammerland.de/coronavirus bereitgestellt.

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