Wieder Wasserschaden im Kindergarten

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Im Kiga Feldbreite sind zwei Gruppenräume und der Flur betroffen. Trocknungs- und Sanierungsarbeiten finden im August statt. Für Neuankömmlinge beginnt das Kindergartenjahr deshalb eine Woche später als üblich.

Von Kathrin Janout

Es ist der zweite Wasserschaden in zehn Jahren. Nach wochenlangen Trocknungs- und Sanierungsarbeiten Anfang 2015 muss im Kindergarten Feldbreite nun wieder nachgearbeitet werden. Vor rund vier Wochen sei der Schaden erkannt worden, teilt Gemeindesprecher Ralf Kobbe auf Nachfrage unserer Zeitung mit. „Im Putzraum hatte sich ein Wasserfleck gebildet.“ Die Gemeinde habe daraufhin eine Firma zur Rohrbruchortung beauftragt, die das Gebäude untersuchte. Gefunden wurde ein kleines Loch in einer Wasserleitung, von dem aus sich die Feuchtigkeit im Gebäude verteilte. „Zwei Gruppenräume und der Flurbereich sind betroffen“, berichtet Kobbe. „Der Kindergartenbetrieb läuft aber ohne Einschränkungen weiter.“ Umfangreiche Trocknungs- und Sanierungsarbeiten seien in den Kindergartenferien vorgesehen. „Das sind die letzten drei Wochen der Schulsommerferien“, so Kobbe. Es müssen Trocknungsgeräte installiert und Bodenbeläge erneuert werden. Ob drei Wochen für diese Arbeiten ausreichend sind? „Es ist ein sehr ambitioniertes Zeitfenster“, gibt Kobbe zu. „Aber wir gehen jetzt erstmal davon aus.“ Vorgesehen ist, dass alle Kinder, die bereits in den Kindergarten gehen, direkt nach den Ferien ins neue Kindergartenjahr starten. Neuankömmlinge sollen dann erst in der darauffolgenden Woche ab dem 1. September dazustoßen.

2010 war der Kindergarten Feldbreite eröffnet worden. 2014 dann der erste Wasserschaden. Auch damals war Feuchtigkeit in einem Putzmittelraum entdeckt worden, allerdings in der angrenzenden Kinderkrippe. Das Loch in der Leitung wurde schließlich in einem Toilettenraum gefunden. Über Wochen liefen Anfang 2015 die Trocknungsarbeiten, das Gesundheitsamt war vor Ort, es wurden Raumluftmessungen gemacht. Der Kindergartenbetrieb ging währenddessen weiter, weil es keine Ausweichmöglichkeit für die große Anzahl Kinder gab. Viele Eltern behielten ihre Kinder aber aus Sorge vor gesundheitlichen Auswirkungen zu Hause.

Diesmal scheinen die Auswirkungen nicht ganz so dramatisch zu sein. War vor fünf Jahren das gesamte Gebäude – also auch Hort und Kinderkrippe – betroffen, beschränkt es sich nun auf den Kindergarten. Man gehe davon aus, dass es sich um einen Versicherungsfall handele, sagt Kobbe. Das Loch sei mittlerweile abgedichtet. Die Firma zur Rohrbruchortung habe das gesamte Gebäude untersucht, konnte aber keine weiteren Schäden feststellen.

 

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