Sporthallen nun doch für Vereine frei

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Nachdem die Verwaltung noch vor einer Woche davon ausging, dass die Sporthallen in der Gemeinde Rastede als zusätzliche Klassenzimmer genutzt werden müssen, gibt es heute gute Nachrichten für die Sportvereine. Wenigstens die Mehrzweckhalle Feldbreite, der Gymnastikraum am Voßbarg und der Turnierplatz sind freigegeben. Trotzdem kann das Sportangebot nicht sofort starten.

Von Kathrin Janout/rr

Nach intensiven Gesprächen mit den Rasteder Schulen werden die Mehrzweckhalle Feldbreite und der Gymnastikraum der Schule Voßbarg nun doch für den Vereinssport freigegeben. Das schreibt die Gemeindeverwaltung heute in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus könne außerdem der Turnierplatz im Schlosspark für den Vereinssport genutzt werden. „Wir freuen uns, dass wir unseren Sportvereinen weitere Hallen- und Freisportkapazitäten zur Verfügung stellen können, sodass der Sportbetrieb langsam wieder aufgenommen werden kann“, erklärt die zuständige Fachbereichsleiterin Sabine Meyer.

Noch vor einer Woche sah die Situation deutlich problematischer aus, heißt es von Seiten der Gemeinde. Hintergrund war, dass auch in der Gemeinde Rastede zum 15. Juni die letzten Klassen nach der langen Corona-Pause wieder in den Schulalltag zurückkehren und die Schulen aufgrund der geltenden Abstandsregelung und der Notbetreuung an den Grundschulen zusätzliche Raumkapazitäten benötigen. Hinzu kam, dass laut der Verordnung des Niedersächsischen Kultusministeriums nur Räume genutzt werden dürfen, in denen eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung möglich oder eine Lüftungsanlage vorhanden ist.

Weiterhin nicht genutzt werden können aber die Sporthallen in Wahnbek und Loy, da in diesen Ortsteilen die Grundschulen die Hallen komplett für Unterrichts- und Betreuungszwecke benötigen. Hier sind bereits Klassenräume eingerichtet. Vor diesem Hintergrund möchte die Verwaltung den betroffenen Sportvereinen SV Loy und TuS Wahnbek die Möglichkeit eröffnen, im Hauptort ihre Übungseinheiten zu absolvieren. „Wir setzen bei der Aufteilung der Hallenflächen auch auf die Solidarität der Vereine, die seit vielen Jahren ein gutes Verhältnis untereinander pflegen“, betont Gemeindesprecher Ralf Kobbe.

Die Sporthallen in Hahn-Lehmden, Kleibrok und an der Wilhelmstraße können indes voraussichtlich in den Nachmittags- und Abendstunden von den Vereinen genutzt werden. Vorab muss jedoch sichergestellt werden, dass nach der Nutzung durch die Schulen am Vormittag eine zusätzliche Reinigung erfolgen kann. „Derzeit befinden wir uns in Gesprächen mit unserer Reinigungsfirma, ob und inwieweit eine zusätzliche Reinigung gegen Mittag personell gewährleistet werden kann“, so Meyer.

Da nach wie vor einiger Abstimmungsbedarf mit den Vereinen beziehungsweise der Reinigungsfirma besteht, ist es leider auch noch nicht möglich, die Hallen sofort für den Sport freizugeben. „Wir werden zeitnah mit allen Betroffenen Lösungsmöglichkeiten erörtern, damit die Vereine im Verlauf der kommenden Woche mit weiteren Sportangeboten unter Einhaltung des Infektionsschutzes starten können“, ergänzt Kobbe.

 

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