OOWV: Auf unnötiges Rasensprengen mit Trinkwasser verzichten

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Wasserwerke geben in dieser Woche täglich 285 000 Kubikmeter ab – 65 000 Kubikmeter mehr als gewöhnlich

rr | Die anhaltend sommerlichen Temperaturen führen weiterhin zu einem hohen Wasserverbrauch. In dieser Woche gaben die 15 Wasserwerke des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) bislang täglich rund 285 000 Kubikmeter Trinkwasser ab. Dies sind rund 65 000 Kubikmeter mehr als gewöhnlich.

Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden steigt der Wasserverbrauch stark an. „Wenn viele Menschen gleichzeitig duschen, zur Toilette gehen oder den Garten bewässern, merken wir dies natürlich in unseren Wasserwerken. Sie laufen zu den Spitzenzeiten unter Volllast, weil in kurzer Zeit ein Vielfaches des normalen Bedarfs verbraucht wird“, erklärt Bereichsleiter Andreas Körner.

Auch wenn die Versorgung mit Trinkwasser gesichert ist, erinnert der OOWV an den sorgsamen Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel. So sollte auf unnötiges Rasensprengen mit Leitungswasser und auf das voreilige Wechseln von Poolwasser verzichtet werden.

Die Wetteraussichten lassen eine Entspannung in nächster Zeit nicht erwarten. Aufgrund der hohen Abgabe kann es insbesondere in der nördlichen Wesermarsch zu Druckschwankungen kommen. Diese können zu Trübungen des Trinkwassers führen. Der Grund: Durch die veränderte Fließgeschwindigkeit des Wassers im Netz können sich kleinste, ungefährliche Partikel aus Eisen und Mangan lösen. Dies ist ein völlig normaler Vorgang. Im Falle einer Trübung oder eines Versorgungsengpasses können Kunden den Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 04401 / 6006 informieren. Der Notdienst steht rund um die Uhr zur Verfügung.

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