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Das teils trostlose Bild des KGS-Schulhofs soll bald der Vergangenheit angehören. Foto: Kapels


Ausschuss begrüßt überarbeitetes Konzept


Schulhof Feldbreite wird saniert
von Britta Lübbers

Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Schulausschuss die Pläne zur Neugestaltung des Schulhofs Feldbreite scharf kritisiert: zu teuer, zu aufwändig, zu wenig funktional, so lautete das einhellige Urteil (wir berichteten). Das Konzept des Oldenburger Planungsbüros Gardeler-Hemmerich war an die Verwaltung zurückverwiesen worden.

 

Ende Januar stellte nun Fachbereichsleiter Stefan Unnewehr dem Ausschuss drei überarbeitete Varianten vor, mit einem klaren Fokus auf Variante 1: „Hier haben Sie das beste Preisleistungsverhältnis.“ Während die sehr abgespeckten Varianten 2 und 3 (kaum noch Grün, kaum Sitzgelegenheiten) den Schulhof zum Teil noch hinter den Ist-Zustand zurückwerfen würden, wie Unnewehr warnte, seien in der ersten Variante die wesentlichen Anregungen von Schule, Verwaltung und Planern berücksichtigt, und dies bei einer Gesamtsumme von 390 000 Euro (gegenüber den ursprünglich veranschlagten 460 000 Euro). So soll der Schulhof nun doch grüner und ansprechender werden und z.B. eine Allee sowie mehr Ruhebereiche und Sitzflächen erhalten. Verzichtet wird u.a. auf den ursprünglich vorgeschlagenen Pavillon. An der Seite Richtung Bushaltestelle, an der ursprünglich eine Hecke vorgesehen war, soll ein drei Meter hoher Ballabfangzaun errichtet werden. Auch die Sanierung der Fahrradstellflächen ist in das Konzept integriert. „Insgesamt wird eine Fläche von 5500 Quadratmetern überplant. Davon sollen 50 Prozent neu gepflastert und der Untergrund so befestigt werden, dass er für Liefer- und Rettungsfahrzeuge befahrbar ist“, erklärte Unnewehr. „Allein rund 200 000 Euro verschwinden im Boden“, wie er betonte; dies gelte für jede der drei Varianten. Das eingesetzte Grün hingegen sei nicht teuer. „Die Alleebäume kosten zwischen 4000 und 8000 Euro, je nach Stammdichte.“
„Wir haben alles richtig gemacht“, meinte Evelyn Fisbeck (FDP). „Es war gut, dass wir die Vorschläge zunächst zurückverwiesen haben. Jetzt haben wir einen durchdachten Schulhof und sparen zudem noch Geld.“ Man sei eben doch kein „Abnickgremium“, pflichtete Alexander von Essen (CDU) ihr bei. Einstimmig votierte der Ausschuss für die Pläne, was auch KGS-Schulleiter Gerd Kip freute, der als Gast gekommen war. „Es ist gut, dass das Konzept die Vielfalt der Schülerbedürfnisse berücksichtigt. Ein Schulhof ist mehr als ein Pausenort, er ist auch ein Lebensraum.“

   
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Vereinsvorstand „BürgerBus Rastede“: (v.l.) Rainer Meining, Uwe Tensfeldt, Rüdiger Kramer, Werner Frohn, Gerd Langhorst, Helga Düser, Theo Meyer, Uwe Harms und nicht auf dem Foto Dirk Hillmer Foto: privat


Versammlung beschließt Vereinsgründung

Grünes Licht für „BürgerBus Rastede“

(rr) Die Gründung des Vereins „BürgerBus Rastede“ mit Sitz in der Gemeinde Rastede ist beschlossen. In einer öffentlichen Sitzung im Sportforum des VfL Rastede am 26. Januar verabschiedete die Gründungsversammlung die Vereinssatzung und wählte den Vereinsvorstand mit Theo Meyer als Vorsitzenden, Uwe Tensfeldt als Stellvertreter, Dirk Hillmer als Kassenwart, Helga Düser, Rainer Meining und Uwe Harms als Beisitzer sowie Rüdiger Kramer, Gerd Langhorst und Werner Frohn als Kassenprüfer.
 

Eingeladen zu dieser konstituierenden Versammlung hatte der Beirat Kommunalmarketing Rastede. Mit der Vereinsgründung sei ein entscheidender Schritt im Hinblick auf die Realisierung des im Maßnahmenhandbuch Kommunalmarketing Rastede ausgewiesenen Bürgerbus-Projekts eingeleitet worden, sagte der Beiratsvorsitzende Uwe Harms einleitend, Jens Rowold und Karl-Fritz Gertejejanssen vom Bürgerbusverein Westerstede informierten über weitere erforderliche Verfahrensschritte nach Vereinsgründung. Der Bürgerverein Rastede dient ausschließlich der Förderung, Verbesserung und Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖVNP) für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rastede. Mit dem Bürgerbus sollen Kernort und Ortsteile besser bedient werden. Der Bürgerbus sei weder Ersatz noch Konkurrenz zum herkömmlichen ÖPNV und der Schülerbeförderung, sondern eine sinnvolle Ergänzung, erklärte Harms, wobei Tourenplan und Fahrplan an den Bedürfnissen und der Nachfrage sowie den Rahmenbedingungen des regulären Linien-ÖPNV ausgerichtet würden. Der Kleinbus mit bis zu acht Sitzplätzen wird von ehrenamtlichen Fahrern betrieben. Wichtig für einen erfolgreichen Fahrbetrieb sei die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Verkehrsbetrieben und dem Bürgerbusverein, betonte Rowold. Kriterien für die Auswahl der Fahrer sind die Altersgrenzen von mindestens 21 und höchstens 70 Jahren, der Führerschein Klasse 3, Fahrpraxis und ein guter Gesundheitszustand. Informationen und Anmeldeformulare für den Beitritt zum Verein „BürgerBus Rastede“ sind bei der Residenzort Rastede GmbH erhältlich (Tel. 0 44 02 / 2939).

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